Kürzung der Solarförderung für große PV-Dachanlagen

29.11.2018 10:38

Stufenweise Kürzung der Solarförderung für große PV-Dachanlagen bis April auf 8,90 Cent pro Kilowattstunde

Update: In dem pv magazine vorliegenden Entwurf ist eine Absenkung der Vergütung für Dachanlagen bis 750 Kilowatt im Februar auf 9,87 Cent pro Kilowattstunde vorgesehen. Im März und April gibt es dann zwei weitere Kürzungen, so dass der anzulegende Wert im April auf 8,90 Cent pro Kilowattstunde sinkt. Damit wird nun statt um 20 Prozent zum Jahreswechsel um etwa elf Prozent bis zum 1. April die Förderung zurückgefahren.

CDU, CSU und SPD haben sich auf eine etwas abgemilderte Kürzung für Photovoltaik-Dachanlagen bis 750 Kilowatt verständigt. Aus dem pv magazine vorliegenden Entwurf geht hervor, dass nun nicht zum Jahreswechsel der Einschnitt um rund 20 Prozent für alle Photovoltaik-Dachanlagen ab 40 Kilowatt erfolgen wird und auch nicht die Absenkung des anzulegenden Wertes auf 8,33 Cent pro Kilowattstunde. Im überarbeiteten Entwurf, der am heutigen Mittwoch im Wirtschaftsausschuss des Bundestages beschlossen werden soll, ist vorgesehen, dass die Vergütung für Dachanlagen bis 750 Kilowatt ab dem 1. Februar bei 9,87 Cent pro Kilowattstunde liegen wird. Im März ist dann eine weitere Absenkung auf 9,39 Cent pro Kilowattstunde und zum 1. April schließlich auf 8,90 Cent pro Kilowattstunde vorgesehen.

Für November, Dezember und Januar hatte die Bundesnetzagentur bereits eine Degression der Vergütungssätze um ein Prozent ermittelt – sie orientiert sich am Photovoltaik-Zubau. Derzeit liegt der anzulegende Wert für diese Dachanlagen bei 10,57 Cent pro Kilowattstunde und sinkt im Dezember auf 10,47 und im Januar auf 10,36 Cent pro Kilowattstunde.

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Quelle: © pv-magazine.de 2018 - Autorin: Sandra Enkhardt

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